Tanjas Weg

Kindheit & Jugendzeit

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Auch wenn ich stolz darauf bin, eine echte Kölsche zu sein, bin ich auch dankbar, auf dem Land vor den Toren Kölns aufgewachsen zu sein.

Meine Kindheit war geprägt von Beulen und Schrammen, auf Bäume klettern, Kettcar und BMX-Rad fahren und im Wald spielen.

Eines Tages entdeckte ich auf dem Weg zum Schulbus zwei braune Ponys. Täglich ging ich zu ihnen, besonders der Wallach hatte es mir angetan. Als eher schüchternes Mädchen fühlte ich mich bei ihnen wohl und irgendwie verstanden. Hier musste ich niemanden darstellen, besonders lustig oder besonders schlau sein. Sie mochten mich so, wie ich war. Es dauerte einige Zeit bis ich mich überwand und den Besitzer fragte, ob ich mich um die Ponys kümmern dürfte.

 

Von da an wurde alles anders...

Ich hatte eine Aufgabe, ging nicht mehr zum Reitunterricht sondern widmete meine Freizeit fast ausschließlich „meinem“ Sidney und seiner Schwester Sheila.

Sidney war ruhig und freundlich, liebte es mit mir zu schmusen, sich von mir betüddeln zu lassen oder mich auf seinem Rücken gemütlich durch den Wald zu tragen. Er hörte mir zu, wenn ich Sorgen hatte und machte Blödsinn, um mit mir zu lachen.

Er war mein Beschützer und wir hatten eine tiefe vertrauensvolle und liebevolle Verbindung.

Neben meinem Leben mit Pferden, Hunden, Katzen, Enten, Ziegen und einer Kuh, die alle zu einem Hof gehörten, auf dem ich mich täglich aufhielt, absolvierte ich meine Schulausbildung und begann mit 16 Jahren meine Ausbildung zur Industriekauffrau. In diesem Beruf bin ich auch heute noch tätig und glücklich.

Nachdem ich zwei Jahre in meiner eigenen kleinen Wohnung lebte, entschied ich mich dafür endlich für eigene Tiere da sein zu können.

Lies‘ gerne unter „Mein Weg zur Tierkommunikation“ wie es bei mir weiterging.

 

1997...

… meine erste eigene Wohnung. Sam und seine Schwester Toni zogen in mein Leben ein und begleiteten mich über viele Jahre und Menschen. 

2012 ging Sam friedlich, zuhause und ganz in seinem eigenen Tempo über die Regenbogenbrücke.

Toni folgte ihm 3 Jahre später.

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