4.2 Mein Weg zur Tierkommunikation

Der Flash meines Lebens

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2007 kam mein ganz eigener Flash in mein Leben. In Form eines noch „kleinen“ Flat-Coated-Retriever Welpen.

Hätte mir damals jemand erzählt, was in den nächsten Jahren mit mir passiert – und dass ich selbst anfange (m)ein Licht zu sehen – hätte ich wohl nur laut gelacht…

Flash war es auch, der mich im Jahr 2008 zur Tierkommunikation und damit wohl den größten Stein meines Lebens ins Rollen brachte.

Tieren mit Respekt und Liebe begegnen.
Wertfrei und aus dem Herzen heraus.

Tiere verstehen...

Tieren zuhören, ihnen eine Stimme geben, sich für sie einsetzen und zwischen ihnen und ihren Menschen vermitteln. Ihre Seelen sehen und ihnen helfen ihr Licht strahlen zu lassen. Ein Traum. Genau. Denn meine eigenen Ergebnisse empfand ich nach meinen ersten Kursen doch eher wenig traumhaft als eher sehr übersichtlich und ausbaufähig…

Ganz die Perfektionistin die ich war – und noch immer gerne bin – übte ich. Und übte. Und übte und übte. Jedes Protokoll war gut. Nicht perfekt, aber für meinen Lernstand absolut okay. Mengenmäßig eher wenig ausschweifend, aber inhaltlich stimmig. Für mich jedoch nie gut genug. Ich fand mich nie gut genug.

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Egal, wie mich andere für meine Ergebnisse lobten… ich konnte es nicht annehmen und war immer wieder voller Selbstzweifel – schließlich kann man sich das ja auch alles aus den Fingern saugen.

Und zwar ganz genau so lange, bis es dem Universum – oder wem auch immer – zu bunt wurde und ich mein ganz  persönliches Waterloo in der Tierkommunikation erlebte: ein Gespräch mit einer Hündin, welches von vorne bis hinten nicht auch nur eine einzige korrekte Wahrnehmung meinerseits beinhaltete. Ups.

Ich war geschockt...

… niedergeschlagen, frustriert – komplett zerstört. Ich hatte versagt… Da war er… der Beweis, dass ich nicht gut genug bin.

Von da an funktionierte gar nichts mehr. Null. Nichts.

An Tag X flogen schließlich Block und Stift an die Wand.

Tanja wütend, trotzig und verheult.

Ich fluchte voller Selbstmitleid, dass ich es dann wohl eben nicht könne. So.

Fertig mit der Tierkommunikation. Mit dem Thema bin ich durch.

nochmal durchstarten...

Zwei Wochen habe ich durchgehalten… dann packte es mich wieder… Warum? Ich weiß es nicht… Aber ich wollte es wieder probieren. Vor jedem Gespräch bereitete ich alles perfekt vor: Kerzchen an, leise Musik, sanftes Licht und Kuscheldecke. Hingesetzt, Block, Stift. So. Auf geht’s. Man liefere mir Wahrnehmungen, ich wäre soweit…

Es lief zäh. Ganz, ganz zäh… Um nicht zu sagen… eigentlich lief es nicht mal zäh, sondern so gut wie gar nicht. Es war ein einziger Krampf.

Aber diesmal wollte ich nicht einfach so aufgeben – und dieses Gefühl war mir neu. Ich suchte tatsächlich nach Ursachen, Möglichkeiten und Lösungen… Verrückt!

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Tag X...

Meiner zauberhaften – und gewissenhaften – Lehrerin und Freundin Susa reichte es irgendwann.

„Jetzt mach doch nicht immer so ein Gedöns da drum. Fang einfach an und mach‘!“

Was?! Ich war völlig entsetzt! Aber die schöne Musik? Und die Kerzen? Und die Kuscheldecke – das braucht man doch alles?!

Ich danke ihr bis heute für diesen – nennen wir es – „sanften Anstupser“!

Ich machte. Einfach so. Ohne das ganze Brimborium.

Und… es floss!

Tag für Tag, Gespräch für Gespräch ein wenig mehr, länger, tiefgehender.

Danke Chefin! 

Schritt für Schritt​

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Von da an blühte ich auf. Ich übte wieder und das Universum schickte mir in dem für mich passenden Tempo alles Nötige, um mein Repertoire Stück für Stück zu erweitern und sicherer auch mit mir selbst zu werden.

Noch heute sage ich immer wieder, dass mich jedes einzelne Gespräch, jedes Tier so unglaublich viel lehrt. Damals wie heute!

In mir ist so viel Dankbarkeit für jedes Tier und jeden Menschen, der sich mir in all‘ den Jahren anvertraut hat!

Nur durch sie alle durfte ich reifen und wachsen – meine Talente entdecken, erforschen, weiter festigen und ausbauen. Erkennen, was in mir steckt, was ich fördern darf. Mein Licht…

Danke!

Mein Steckenpferd...

…der Bereich in dem ich vergleichsweise „am besten“ war und bin, war von Anfang an die Beziehung zwischen Tier und Mensch.

Auch vermeintliche Blockaden oder Hindernisse, die ein Mensch in seinem Leben erfährt.

Hier war ich für die Mitteilungen der Tiere für ihre Menschen besonders offen.

Ganz unter uns: hier steckt auch mein größtes eigenes Repertoire…

In meinem bisherigen Leben war die Tierkommunikation das Einzige wo ich „dran geblieben“ bin.

Es gehört fest zu mir. Vieles Andere hatte ich bis dahin angefangen und wieder sein gelassen, wenn ich es erst einmal konnte.

Kommunikation mal anders...

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Durch die Telepathie mit den Tieren öffneten sich mir auch die Türen zu den Menschen. Gespräche mit verstorbenen Seelen, Menschen die sich nicht mehr äußern können aufgrund körperlicher Barrieren oder auch Komazuständen, als auch „Readings“ mit Menschen, die für sich selbst etwas wissen wollten. Alles war einfach so da. Und nach kurzem innerlichen Hin und Her nahm ich es dankbar und freudig an. Ich liebe es! Ich liebe es so, so sehr… ich liebe, was ich tun darf und das werte ich jeden Tag als Geschenk!

Damals etablierte sich durch meine Freunde der Begriff „Kopfgucken“ und auch wenn er rein inhaltlich natürlich nicht korrekt ist – ich habe ihn doch sehr lieb gewonnen. Selbst für Freunde und Familie ist es schnell selbstverständlich geworden, mich einfach zu fragen. 

Für mich war und ist es immer noch ein bisschen spuky. Was alles passiert ist, was ich heute alles mache und dass es mich so sehr ausfüllt anderen eine Freude zu bereiten oder ein Stück weit Hilfestellung geben zu dürfen.

Trotzdem: ich habe keine besondere Gabe und keine besonderen Fähigkeiten!

Vielleicht ist es ein Talent! Aber nichts, das nicht jeder der die Verbindung zu sich selbst, zu seiner Intuition – seinem Bauchgefühl – (wieder) aufbaut, nicht auch könnte!